Geschichte

767Erstmalige Erwähnung in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch. 22 mal wird Dorn-Dürkheim in Schenkungsurkunden des Klosters aufgeführt.
8.-10. Jh.Königsgut, zum Königshof Gernsheim gehörend
10.-12. Jh.Dorn-Dürkheim gehört zum Bistum Worms und ist unterhaltspflichtig für die Wormser Stadtmauern.
1259Werner von Bohlanden erhält die Lehenshoheit über das Dorf.
1457Dorn-Dürkheim wird kurpfälzisch, zum Oberamt Alzey gehörend.
1792Einmarsch der französichen Revolutionsarmee unter General Costine. Dorn-Dürkheim gehört bis 1814 zum französischen Staatsgebiet.
1797Ende der kurpfälzischen Herrschaft durch den Frieden von Campo-Formio
1816Das Großherzogtum Hessen nimmt Besitz von der Provinz Rheinhessen, damit auch von Dorn-Dürkheim
1839Bau des einstöckigen Schulhauses in der Kirchgasse
1884Bau des Rathauses
1884Gründung des Turnvereines
1885Gründung des Männergesangvereins Eintracht
1897Eröffnung der Eisenbahnlinie Osthofen – Gau Odernheim
1906Bau der Wasserleitung durch den Wasserversorgungsverband
1912Anschluss an die Stromversorgung
1956-58Flurbereinigung
1958Bau des Kindergartens
1961Fertigstellung der neuen Volksschule
1965/66Besiegelung der Partnerschaft mit Fontaine-Francaise
1972Eingliederung in die Verbandsgemeinde Guntersblum
1974Dorn-Dürkheim gehört nach der Verwaltungsreform als einziger Ort der Verbandsgemeinde Guntersblum noch dem Landkreis Alzey-Worms an, wird aber jetzt dem Landkreis Mainz-Bingen zugeordnet
1988Fertigstellung von Kanalisation und Straßenbau
1991Austausch von Partnerschaftsurkunden mit der Gemeinde Gierstädt in Thüringen am Tag der Deutschen Einheit
1996Neubau des Kindergartens
2002Neugestaltung des Turnplatzes

Wissenswertes

Einwohnerzahl zum 30.06.06= 971

Die Flächengröße beträgt 560 ha, land- und forstwirtschaftlich werden 506 ha genutzt, davon 140 ha weinbaulich.
Weinbergslagen: Großlage Alsheimer Rheinblick, Einzellagen: Hasensprung und Römerberg.